< 3 Tage in Berlin: Mitte und Alexanderplatz – Tag 1

3 Tage in Berlin: Mitte und Alexanderplatz – Tag 1

Sehenswürdigkeiten, Touren on 19. August 2013
   

Wer Berlin in 3 Tagen besichtigen möchte, dem steht eine unendliche Auswahl an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten zur Verfügung. Gerade weil diese pulsierende, unterhaltsame und mit einer guten Infrastruktur versehene Stadt immer in Bewegung ist, gilt sie als eines der beliebtesten Reiseziele für Touristen. Wer nicht viel Zeit zur Verfügung hat, dem können wir diese Routen empfehlen, um einen kleinen Eindruck von Berlin zu erhalten. Aber Vorsicht: Danach wird es einen immer wieder in diese herrliche Stadt zurückziehen!

Tag Eins

Was hat Berlin alles zu bieten? Genau das wollen wir im Folgenden erkunden. Unsere Tour bietet eine faszinierende Perspektive und liefert einen einzigartigen Eindruck der Stadt und ihrer langen, interessanten und abwechslungsreichen Geschichte. Es gibt so viel über das alte und neue Berlin zu lernen. In so einer vielseitigen und pulsierenden Stadt darf natürlich auch ein spannendes und aufregendes Kulturleben für Jung und Alt nicht fehlen.

Auf den ersten Blick kann Berlin etwas unübersichtlich erscheinen, doch eigentlich kann man sich in der Stadt bequem fortbewegen – sei es zu Fuß, mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein guter Orientierungspunkt für Neuankömmlinge ist die Gegend um den Alexanderplatz. Dieser bietet einen perfekten Startpunkt, um den Stadtteil Mitte zu besichtigen.

09:00 Uhr Alexanderplatz
tv tower

Der Alexanderplatz oder “Alex”, wie er von den Berlinern genannt wird, ist ein großer öffentlicher Platz und zugleich einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt. Von hier fahren viele Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen ab. Er wurde nach dem russischen Kaiser Alexander I. benannt, nachdem dieser Berlin im Jahr 1805 besichtigt hatte.

Tipp: Wir empfehlen ein Frühstücksbuffet in der oberen Etage der Galeria Kaufhof. Dort werden frische Speisen mit einer riesigen Auswahl geboten. Wenn man einen Fensterplatz erwischt, hat man sogar einen herrlichen Blick auf die umliegenden Gebäude und Berlin.

09:30 Uhr – Fernsehturm, Neptunbrunnen & das Rote Rathaus
Neptun Brunnen Rotes Rathus

Nach einem kurzen Spaziergang gelangt man zum Fernsehturm (höchstes Gebäude Deutschlands und Wahrzeichen von Berlin), dem Neptunbrunnen (der neobarocke Brunnen mit der Bronzestatue von Zeus wurde zwischen 1886 und 1891 von Reinhold Begas errichtet) und dem Roten Rathaus (von hier kann man eine Hop-On-Hop-Off-Städtetour mit dem unternehmen).

Tipp: Abends auf den Fernsehturm fahren und den Sonnenuntergang beobachten.

10:30 Uhr – Hackesche Höfe

Die Hackeschen Höfe sind das größte geschlossene Hofareal in Deutschland und sowohl unter Touristen als auch Anwohnern beliebt. Im Gegensatz zu den Hackeschen Höfen bietet das nahe gelegene Haus Schwarzenberg einen Innenhof in einem alternativeren Stil. Dort befindet sich auch das Café Cinema mit seiner einladenden, künstlerischen Atmosphäre. Hier kann man ideal bei einer Tasse Kaffee verweilen.

Tipp: Ein Besuch des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt. Es stellt die Geschichte eines deutschen Kaufmannes aus, der viele blinde und gehörlose Juden im Krieg versteckte und schützte.

11:00 Uhr – Die Neue Synagoge, Oranienburger Straße
Neue Synagoge Tacheles

Nach der Kaffeepause geht es zur Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße. Ein Besuch der Innenbereiche ist auf jeden Fall sehr lohnenswert. Dieses eindrucksvolle Gebäude im maurischen Stil wurde erstmals zwischen 1859 und 1866 errichtet. Die hervorragenden Dauer- und Sonderausstellungen liefern einen faszinierenden Einblick in das Leben der jüdischen Gemeinde Berlins.

12:30 Uhr – Mittagessen im Ristorante Al Dente, Auguststraße 91.

Bei einem Spaziergang von der Neuen Synagoge entlang der Oranienburger Str. oder rund um die Friedrichstraße kommt man an vielen gastronomischen Einrichtungen vorbei. Wer Lust auf italienische Küche hat, dem können wir das Ristorante Al Dente empfehlen. Es serviert gutes Essen und bietet eine einladende Atmosphäre.

14:30 Uhr – Museumsinsel
Museumsinsel Museumsinsel

Nach dem Mittagessen ist es nun an der Zeit, zur Museumsinsel zu gehen. Dort hat man die Wahl zwischen fünf international renommierten Museen. Sehr zu empfehlen ist das Pergamonmuseum mit einer der weltweit besten archäologischen Sammlungen, darunter der eindrucksvolle Pergamonaltar und das Ischtar-Tor von Babylon. Sehenswert ist auch das Neue Museum, das unter anderem die ägyptische Büste der Nofretete beherbergt.

Tipp: Wenn man mehr als ein Museum besuchen möchte, sollte man sich die Bereichskarte Mitte kaufen, um Geld zu sparen.

18:00 Uhr – Hackescher Markt oder Nikolaiviertel

Nach dem Museumsbesuch entspannt man sich am besten erst einmal bei einem Drink. Dafür kann man entweder in Richtung Süden zum Hackeschen Markt (unterhalb des Bahnhofs befinden sich mehrere angesagte, wenn auch etwas teure Bars) oder zum Nikolaiviertel laufen, wo einen mehrere Brauhäuser erwarten.

Tipp: Besuch des Museums Knoblauchhaus mit kostenfreiem Eintritt und originalgetreuen Nachbauten aus dem Berliner Leben im Biedermeier.

Was kann man abends unternehmen?

Wir hoffen, dass die vorgeschlagene Route für den Tag 1 auf Anklang gestoßen ist. Nach ein bisschen Entspannung in der eigenen Unterkunft hat man sicherlich Lust auswärts zu essen, auf einen Drink auszugehen oder vielleicht sogar etwas Livemusik zu genießen. Im Folgenden haben wir ein paar Tipps für die Abendgestaltung zusammengestellt.

Abendessen
Das Restaurant Austria in der Bergmannstraße 30.
Es bietet einen schönen rustikalen Stil und serviert herzhafte Gerichte. Die Schnitzel sind besonders zu empfehlen.

Drinks
Das Atlantic Café, in der Bergmannstraße 100, bietet eine einladende Atmosphäre und serviert bis spät nachts große Drinks oder Bier. Hartgesottene können hier die Nacht durchmachen und schon früh morgens ein leckeres Frühstück genießen. Im Sommer sind die Sitzmöglichkeiten auf dem Gehweg sehr beliebt.

Soweit so gut für den ersten Tag – wir empfehlen unsere Reiseroute für Tag zwei, welche die etwas tragischeren und bewegenden Zeiten der Berliner Geschichte beinhaltet.

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